Die Feuerwehr ist am Donnerstag erst in Lichterfelde in Steglitz-Zehlendorf und später in Buckow in Neukölln zu größeren Einsätzen ausgerückt. Beim Feuer im Obdachlosenheim gab es Verletzte, der umfangreiche Löscheinsatz beim Brand im Einfamilienhaus dauert an.
In einer Unterkunft für Obdachlose im Stadtteil Lichterfelde brach am Nachmittag ein Feuer aus. Als die Einsatzkräfte gegen 15.30 Uhr eintrafen, stand ein Raum im zweiten Obergeschoss in Vollbrand, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Flammen hätten bis ins Dachgeschoss übergegriffen.
Viele Bewohner hätten sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit gebracht. Die Einsatzkräfte retteten nach eigenen Angaben sieben weitere Menschen aus dem Gebäude, darunter zwei bettlägerige Personen. 15 Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen, sechs von ihnen wurden mit stärkeren Vergiftungen in Krankenhäuser gebracht. Der vom Feuer betroffene Teil des Gebäudes ist den Angaben zufolge unbewohnbar. Große Teile der Unterkunft könnten aber weiter genutzt werden. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.
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Einfamilienhaus in Buckow brennt - 70 Einsatzkräfte vor Ort
Am Abend rückte die Feuerwehr zu einem weiteren Einsatz in den Stadtteil Buckow aus. Seit 18.33 Uhr seien rund 70 Einsatzkräfte an der Marienfelder Chaussee mit dem Brand eines Einfamilienhauses beschäftigt, teilte die Berliner Feuerwehr mit. Die Löscharbeiten würden bis in die Nacht andauern.
Wegen der Rauchentwicklung könne es in den Ortsteilen Buckow, Marienfelde und Lichtenrade zu Belästigungen durch Brandgeruch kommen, hieß es weiter. Die Feuerwehr gab um 21.06 Uhr eine entsprechende Warnung über die bekannten Warnapps an die Bevölkerung heraus.
Auch der öffentliche Nahverkehr ist von dem Einsatz betroffen. Wie die Verkehrsinformationszentrale Berlin mitteilte, wurden die Buslinien X71, M11 und X11 zwischen den U-Bahnhöfen Johannisthaler Chaussee und Alt-Mariendorf beziehungsweise zwischen dem S-Bahnhof Buckower Chaussee und Steinträgerweg sowie der Kettinger Straße umgeleitet. (mit dpa)
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