In Lichtenberg sind in der Nacht zu Montag sechs Autos der Telekom angezündet worden. Kurz vor 2 Uhr sah ein Spaziergänger einen Feuerschein auf dem eingezäunten Gelände des Unternehmens in der Landsberger Allee. Er alarmierte die Feuerwehr.
Die Feuerwehr war nach Angaben eines Sprechers unter anderem mit zwei Löschhilfs- und einem Tanklöschfahrzeug vor Ort. Die Einsatzkräfte löschten sechs vollständig in Flammen stehende Firmenfahrzeuge. Die weiteren Ermittlungen übernahm ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes. Kriminaltechniker haben unter anderem Proben genommen, um Rückstände von Brandbeschleuniger zu ermitteln.
Am Montagnachmittag wurde auf der linksextremistischen Plattform Indymedia ein Selbstbezichtigungsschreiben zu dem Brandnschlag veröffentlicht. Die Autoren bezeichnen die Tat als „feurige Abrüstungsmaßnahme bei der Telekom“. Unter anderem begründen sie, dass die Telekom in den Rüstungsmarkt vorstoße und gemeinsam mit Rheinmetall ein Drohnenabwehrschild entwickeln wolle.
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