Krankenhaussterben

Brandbrief an Kai Wegner: Gregor Gysi fordert Rettung des Jüdischen Krankenhauses Berlin

Der Linke-Politiker fordert den Regierenden Bürgermeister auf, Deutschlands einzige jüdische Klinik zu retten. Doch sollen bereits Gespräche mit einem türkischen Investor laufen.

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Gregor Gysi spricht im Bundestag. Der Abgeordnete der Linken setzt sich für den Erhalt des Jüdischen Krankenhauses ein.

Gregor Gysi spricht im Bundestag. Der Abgeordnete der Linken setzt sich für den Erhalt des Jüdischen Krankenhauses ein.

© Fabian Sommer/dpa

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wird dieser Tage einen Brief erhalten. Der Absender ist Gregor Gysi, Abgeordneter der Linken im Bundestag. In dem Schreiben geht es um das Jüdische Krankenhaus Berlin. Es ist insolvent. „Für mich ist es undenkbar, das einzige jüdische Krankenhaus in Deutschland zu schließen“, sagt Gysi. „Das ist völlig absurd, das darf auf keinen Fall passieren.“

Die Zukunft des Klinikums bleibt ungewiss. Unbestritten seine Bedeutung. Es hat nicht nur zwei Weltkriege und den Naziterror überstanden, sondern erfüllt einen wichtigen Versorgungsauftrag. Doch jetzt droht es Opfer der Politik zu werden.

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