Den Angaben zufolge nahmen die Fälschungen in der zweiten Jahreshälfte zu. Im November wurden mit 119 die meisten gefälschten Impfausweise ermittelt. Im Dezember waren es bislang 36. Der Polizeisprecher wies darauf hin, dass sich die Zahlen noch ändern könnten, da Strafanzeigen erst verspätet erstattet werden. In den ersten zwei Monaten dieses Jahres gab es demnach noch keinen einzigen Fall.
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Die meisten Impfpass-Fälschungen fliegen in Apotheken auf
Im Oktober dieses Jahres hatte sich das Polizeipräsidium an die Landesapothekerkammer gewandt und die Apotheken für Fälschungen sensibilisiert. Das scheine gut zu funktionieren, schätzte Heinemann ein. Die Mehrheit der gemeldeten Fälle sei durch aufmerksames Prüfen der Apotheken entdeckt worden. Meist wollten Inhaber solcher Ausweise ein digitales Impfzertifikat erhalten. Das Altersspektrum der Tatverdächtigen reiche vom Jugend- bis hin zum Rentenalter.
Für Impfgegner könnte das Angebot im Internet verlockend klingen: Dort werden gefälschte Impfausweise mit Kaufpreisen von 100 bis 200 Euro angeboten. Auch der Handel im Netz sei Gegenstand von Ermittlungen, erklärte Heinemann. Details nannte er mit Verweis auf ermittlungstaktische Gründe nicht.
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