Vor der Fahrt mit einer Handy-App oder einer Bankkarte einchecken. Nach der Fahrt auschecken, und der Fahrpreis wird berechnet. Systeme dieser Art gibt es vielerorts auf der Welt. Gut möglich, dass eine solche Technik künftig auch in der Hauptstadt-Region eingesetzt wird.
Dafür hat sich Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) ausgesprochen. „Wer in Brandenburg nur gelegentlich mit dem Zug nach Berlin fährt oder mit dem Bus in die nächste Stadt, braucht nicht unbedingt ein Monatsabo. Aber auch diese Fahrgäste wollen unkompliziert unterwegs sein, ohne sich erst durch Tarifzonen und Ticketangebote arbeiten zu müssen“, sagte er der Berliner Zeitung.
Das Infrastrukturministerium in Potsdam befasst sich mit der Frage, ob herkömmliche Fahrkartenautomaten in Bussen durch eine digitale Vertriebstechnik ersetzt werden könnten, hieß es. „Dieses System wird gerade finanztechnisch geprüft“, teilte das Ministerium mit.
Nahverkehr
Brandenburg plant das Ticket der Zukunft: Einchecken statt Fahrkarte kaufen
Mit Handy oder EC-Karte einchecken, losfahren. Brandenburg will Automaten in Bussen durch digitale Technik ersetzen. Minister Crumbach unterstützt ein „Deutschlandticket light“.
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Test eines neuen Ticketsystems in Berlin: Mit der Fairtiq-App checkt man sich vor jeder Fahrt ein – und am Ende wieder aus.
© Markus Wächter/Berliner Zeitung
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