Klimaschutz

Brandenburg: Umweltminister fordert „massives Umsteuern“ in der Klimapolitik

Das Ziel der Klimaneutralität sei in Brandenburg nur mit schnellem Kohleausstieg erreichbar. Andere wollen Kohle wegen des Ukraine-Kriegs länger fördern.

Jens Blankennagel
Jens Blankennagel
4 Min
Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde in Südbrandenburg gilt als eines der Werke mit dem größten Ausstoß an klimaschädlichen Gasen.

Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde in Südbrandenburg gilt als eines der Werke mit dem größten Ausstoß an klimaschädlichen Gasen.

© dpa/Patrick Pleul

Um diesen Plan zu erreichen, erarbeitet die Landesregierung unter Federführung des Umweltministeriums einen Klimaplan. Nun hat Vogel mittendrin dazu ein Gutachten erarbeiten lassen. Er sagte: „Die nun vorliegenden Ergebnisse machen die enorme Handlungslücke beim Klimaschutz in Brandenburg deutlich.“ Ohne ein „massives Umsteuern“ in allen Sektoren, in denen klimaschädliche Gase ausgestoßen werden, könne Brandenburg das Klimaziel bis 2045 nicht erreichen „Alle relevanten Strategien des Landes müssen daher aus Klimaschutzsicht auf den Prüfstand gestellt und entsprechend nachgeschärft werden, wenn wir es mit dem Klimaschutz wirklich ernst meinen.“

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*