Der für den Bahnverkehr zwischen Erfurt, dem Thüringer Wald und Franken wichtige Brandleitetunnel wird ab Samstag (11. Juli) für rund drei Monate gesperrt. Wie die Deutsche Bahn laut Deutscher Presse-Agentur mitteilte, erhält der drei Kilometer lange Tunnel zwischen Oberhof und Gehlberg in dieser Zeit eine neue technische Ausstattung. Vorgesehen sind unter anderem eine moderne Sicherheitsbeleuchtung, ein erneuerter Tunnelnotruf sowie eine digitalisierte Kommunikationstechnik.
Der 1884 in Betrieb genommene und zuletzt vor 20 Jahren sanierte Tunnel wird im Regionalverkehr genutzt. Durch ihn führen der als Mainfranken-Thüringen-Express bekannte RE 7 zwischen Erfurt und Würzburg von DB Regio sowie die Linien RB 44 und RE 50 der privaten Südthüringen-Bahn zwischen Erfurt und Meiningen beziehungsweise Wernshausen.
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Schienenersatzverkehr bis Mitte Oktober
Nach Angaben der Bahn richten beide Verkehrsunternehmen von Samstag bis zum 12. Oktober zwischen Gräfenroda und Zella-Mehlis Schienenersatzverkehr ein. Der Mainfranken-Thüringen-Express fährt in Erfurt früher ab. Bei den Zügen der Südthüringen-Bahn zwischen Erfurt und Gräfenroda entfallen die Halte Dörrberg und Gehlberg.
In Gräfenroda werden die Anschlüsse angepasst. Reisende aus Würzburg sollen dort in die Züge der Südthüringen-Bahn umsteigen, Fahrgäste aus Meiningen mit dem RE 7 weiter nach Erfurt fahren.
Während der Bauarbeiten müssen laut Bahn in einem Steilhangbereich zudem mehrere Hundert Bäume gefällt und abtransportiert werden. Diese Aufgabe soll ein Hubschrauber übernehmen.
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