Welzow. Die braune Farbe der Spree soll noch in diesem Jahr etwas verschwinden. Die Maßnahmen gegen die Verunreinigung des Flusses durch Eisen aus dem Braunkohlebergbau sollen in der südlichen Lausitz noch 2013 Wirkung zeigen, sagte Isabell Hiekel vom Aktionsbündnis „Braune Spree“ am Freitag auf dem Tagebaugelände in Welzow. Im Norden würde zudem am Schlabendorfer See damit begonnen, den Seeboden von Schlamm zu befreien, um den Eisengehalt des Wassers zu reduzieren. Laut der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft stehen bis 2014 neun Millionen Euro zur Verfügung, um die Wasserqualität der Spree und weiterer Gewässer wieder zu verbessern. (dpa)
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