Im Alexianer St. Hedwig Krankenhaus in Berlin-Mitte sollen am Abend Schüsse gefallen sein. Wie ein Zeuge berichtete, stehen bereits mehrere Streifenwagen der Polizei vor dem Gebäude. Ein Mitarbeiter im Lagedienst bestätigte den Einsatz. Genaue Hintergründe wollte er aber nicht nennen. Polizisten haben den Tatort abgesperrt.
Nach Informationen der Berliner Zeitung soll ein Mann im Krankenhaus eine Gefahr für sich und andere dargestellt haben. Er sei mit einem scharfen Gegenstand durch das Gebäude gegangen. Polizisten hätten ihn aufgefordert, es wegzulegen. Da er jedoch den Anweisungen nicht folgte, hätte mindestens ein Beamter ihn angeschossen.
Nach Angaben der Feuerwehr war der Notruf um kurz nach 20 Uhr eingegangen. Wie schwer die Schussverletzung ist, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Der Mann werde auch auf seinen geistigen Zustand untersucht.
Wie bei Schüssen durch Polizisten üblich, wird eine Mordkommission die Ermittlungen übernehmen. Der Beamte wird zeitnah befragt, warum er von seiner Dienstwaffe Gebrauch machte und wohin er gezielt hatte.
Polizeibericht Berlin
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