Drogennadeln, K.o.-Tropfen

Britische Frauen rufen zu Club-Boykott auf

„Spiking“ nimmt in Großbritannien offenbar zu: Frauen werden in Clubs mit K.o.-Tropfen oder Drogennadeln betäubt. Jetzt boykottieren Tausende die Clubs.

Team News dpa/kmi
1 Min
Junge Menschen feiern in einem Londoner Club. Tausende Frauen boykottieren das Nachtleben in Großbritannien allerdings gerade. 

Junge Menschen feiern in einem Londoner Club. Tausende Frauen boykottieren das Nachtleben in Großbritannien allerdings gerade. 

© AP/Alberto Pezzali

„Spiking“ gilt zunehmend als Gefahr im britischen Nachtleben. Allein im September und Oktober registrierte die britische Polizei mehr als 200 Fälle landesweit, in denen mit Tropfen oder Spritzen Drogen oder K.o.-Tropfen in Getränke gemischt wurden. Dabei kam es sowohl in Clubs als auch bei privaten Feiern zu Vorfällen, die Opfer waren vor allem Frauen, aber auch Männer. In Manchester steht seit Mittwoch ein 29-Jähriger vor Gericht, der im September eine junge Frau mit Tropfen bewusstlos gemacht und anschließend vergewaltigt haben soll.

Erst kürzlich berichteten Frauen in Großbritannien zudem von gegen sie gerichteten Attacken mit Nadeln, die offenbar Drogen enthielten. 

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