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Britischer Geheimdienst

Britische Geheimdienste: Annektierte Gebiete kommen Moskau teuer zu stehen

Luhansk und Donezk sind bereits in die Russische Föderation integriert. Laut britischen Geheimdiensten werden diese zwei Gebiete für Moskau unter anderem eine große finanzielle Belastung darstellen.

Team News dpa
2 Min
Mariupol: Blick auf ein bei schweren Kämpfen beschädigtes Wohnhaus.

Mariupol: Blick auf ein bei schweren Kämpfen beschädigtes Wohnhaus.

© AP/Alexei Alexandrov

Demnach sind Luhansk und Donezk, die von der russischen Führung als Volksrepubliken bezeichnet werden, schon seit längerem eine finanzielle Belastung für Moskau. Im Rahmen von weltweit nicht anerkannten Scheinreferenden wurden sie im September in die Russische Föderation integriert; zum Jahreswechsel wurden auch die Separatistenmilizen der beiden Gebiete in die regulären Streitkräfte Russlands eingegliedert.

„Große politische, diplomatische und finanzielle Belastung für Russland“

„Jetzt, da der Kreml sich offen dazu verpflichtet hat, sie zu unterstützen, werden sie eine große politische, diplomatische und finanzielle Belastung für Russland darstellen, lange über die derzeitige Phase des Konflikts hinaus“, hieß es in der Mitteilung zu den beiden Gebieten.

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf. Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung entgegentreten als auch Verbündete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor.

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