Stadtautobahn

Brücke oder Tunnel unter der Spree: Die wichtigste Entscheidung zur A100 verzögert sich weiter

Der Stadtring in Berlin soll von Treptow nach Friedrichshain und Lichtenberg verlängert werden. Doch das Milliardenprojekt kommt nicht voran.

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Dichter Verkehr auf der neuen Autobahn zwischen Neukölln und Treptow. Wenn die A100 nach Lichtenberg verlängert wird, müsste der heutige Endpunkt Am Treptower Park umgebaut werden.

Dichter Verkehr auf der neuen Autobahn zwischen Neukölln und Treptow. Wenn die A100 nach Lichtenberg verlängert wird, müsste der heutige Endpunkt Am Treptower Park umgebaut werden.

© Silke Sullivan/

Brücke oder Tunnel: Wie soll die neue Stadtautobahn im Osten von Berlin die Spree zwischen Treptow und Friedrichshain queren? Diese Frage zu einem der teuersten und kompliziertesten Verkehrsprojekte liegt seit vielen Monaten auf dem Tisch. Jetzt hat die Autobahn GmbH mitgeteilt, dass die Antwort weitere Monate auf sich warten lässt. 

„Die weiteren Planungen für die Vorzugsvariante des 17. Bauabschnitts der A100 verzögern sich und sollen im Herbst dieses Jahres vorliegen“, teilte Ralph Brodel, Sprecher des Bundesunternehmens für den Nordosten Deutschlands, auf Anfrage der Berliner Zeitung mit. 

Anfangs hieß es, dass das Konzept für das nächste Teilstück des Berliner Stadtrings 2025 feststeht. Zuletzt war von Sommer 2026 die Rede. Experten hatten schon damit gerechnet, dass es noch länger auf sich warten lässt. Sie haben den Eindruck, dass die Verantwortlichen dieses kostspielige und komplexe Vorhaben nur zögerlich bearbeiten.  Schließlich gibt es anderswo im Autobahnnetz schon genug zu tun.

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