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Bruno Lüdke: Der Massenmörder, der keiner war

Berlin 1943: Ein geistig zurückgebliebener Mann soll mindestens 53 Menschen getötet haben. Dabei hat er niemandem etwas angetan. Die Geschichte eines Skandals.

10 Min
Diese Aufnahmen zeigen Bruno Lüdke nach seiner Verhaftung am 18. März 1943. Er gilt jahrzehntelang als schlimmster Massenmörder der deutschen Kriminalgeschichte – ohne einen Menschen getötet zu haben.

Diese Aufnahmen zeigen Bruno Lüdke nach seiner Verhaftung am 18. März 1943. Er gilt jahrzehntelang als schlimmster Massenmörder der deutschen Kriminalgeschichte – ohne einen Menschen getötet zu haben.

© Polizeihistorische Sammlung Berlin

Nackt ist die Frau, die spielende Kinder am 29. Januar 1943 im Köpenicker Stadtwald direkt hinter dem Krankenhaus finden. Und tot. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei der Leiche um die 51-jährige Frieda Rösner. Sie wurde vergewaltigt und erwürgt.

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