In den vergangenen Nächten kam es in Berlin zu mehreren schweren Vorfällen: Nach Informationen der Berliner Zeitung warfen Unbekannte in der Nacht zu Freitag einen Brandsatz durch das Fenster einer Shishabar in der Wiener Straße in Kreuzberg. Dieser schlug in unmittelbarer Nähe eines 22-jährigen Mitarbeiters auf, der auch zur Betreiberfamilie gehört. Dem Mann gelang es nach Angaben der Polizei, das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr zu löschen. Er blieb unverletzt.
Ein hinzugerufener Verwandter aus Charlottenburg raste daraufhin mit seinem Auto zum Tatort – nach Angaben von Beamten „mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit“. Als Polizisten ihn stoppen wollten, ignorierte er die Anhaltezeichen und konnte erst in der Wiener Straße gestellt werden. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug. Zudem hieß es seitens der Einsatzkräfte, dass sich alle Beteiligten „vor Ort unkooperativ verhalten“ hätten. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen zu den Hintergründen des Brandanschlags, die im Clanmilieu vermutet werden.
Kriminalität
Brutales Berlin: Clankrieg mit Brandsatz, Schüsse auf Lokal – und die zweite Handgranatenexplosion
Ein Molotowcocktail fliegt in eine Shishabar in Kreuzberg, Unbekannte schießen in Pankow, und in Spandau explodiert eine Splitterhandgranate. Eine Sondereinheit ermittelt.
3 Min
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Eine Splitterhandgranate explodierte jetzt in Spandau.
© imago/INSADCO
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