Über das Für und Wider lässt sich streiten, doch eines muss man dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) lassen: Die junge Partei setzt Wahlkampfthemen, die die Konkurrenz nicht auf der Agenda hat. So forderte die BSW-Politikerin Sevim Dağdelen auf dem Parteitag in Bonn am vergangenen Wochenende den Abzug der verbliebenen US-Truppen aus Deutschland. „Wir können uns die 37.000 US-Soldaten in Deutschland schlicht nicht mehr leisten. Deshalb sagen wir auch: Ami go home! Es ist Zeit.“ Doch was ist dran an den Äußerungen, und warum befinden sich US-Truppen 35 Jahre nach der Wiedervereinigung eigentlich noch immer auf deutschem Boden?
UPDATE
BSW-Politikerin: „Ami go home“
35 Jahre nach der Wiedervereinigung: Warum sind noch immer Zehntausende US-Soldaten in Deutschland?
„Ami go home!“ forderte Politikerin Sevim Dağdelen auf dem BSW-Parteitag, unter anderem wegen hoher Kosten. Warum russischen Streitkräfte nach der Wiedervereinigung abzogen, US-Truppen jedoch nicht.
Robert Horvath
7 Min
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Soldaten verlassen einen Truppen-Helikopter beim Nato-Manöver Combined Resolve 2024 anlässlich 75 Jahre Nato.
© Panama Pictures/imago
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