Mobilität

Kiez-Tod oder Segen für die Anlieger? So diskutiert Berlin-Mitte über Poller

Eine Buchhandlung in der Tucholskystraße ist am Montag Schauplatz einer Debatte, wie es sie vielerorts geben könnte. Denn die rot-weißen Autosperren werden immer mehr.

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Die Poller des Anstoßes: Elf rot-weiße Stahlpfosten versperren Kraftfahrfahrzeugen auf der Kreuzung Tucholsky-/Auguststraße seit 2023 die Durchfahrt. Fahrräder dürfen weiter passieren.

Die Poller des Anstoßes: Elf rot-weiße Stahlpfosten versperren Kraftfahrfahrzeugen auf der Kreuzung Tucholsky-/Auguststraße seit 2023 die Durchfahrt. Fahrräder dürfen weiter passieren.

© Peter Neumann/Berliner Zeitung

Es war zu erwarten, dass es an diesem Abend hitzig zugeht. Und so kam es auch: „Das ist Irrsinn, und es wird den Kiez zerstören.“ André Aimaq ist nicht der einzige, der sich über die rot-weißen Stahlpoller, die er von seiner Wohnung aus sieht, ärgert. Das Bezirksamt Mitte verfolge eine „autohassende Agenda“, kritisiert der Anwohner. Es sei so viel besser geworden, seitdem die Poller stehen, sagt dagegen Jörg Braunsdorf, Inhaber der Buchhandlung Tucholsky. „Der Durchgangsverkehr ist weg. Hören Sie, wie ruhig es ist?“

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