Infolge des russischen Einmarsches in die Ukraine am 24. Februar 2022 ist die Europäische Union (EU) bestrebt, alternative Quellen für den Bedarf an Öl- und Gasimporten zu erschließen. Trotz strategischer Erfolge, die einseitige Energieabhängigkeit von Russland zu reduzieren, ist eine langfristige Transformation der bestehenden Energieinfrastruktur unausweichlich. Eine Schlüsselbedeutung kommt hierbei Südosteuropa zu – einem wichtigen Transitakteur zwischen den Energieproduzenten in Vorder- und Zentralasien sowie den Hauptabnehmern in Westeuropa.
Energie
Neptun Deep und der vertikale Korridor: Wie Südosteuropa zum europäischen Gas-Hub werden will
Mit Pipelines und LNG-Routen will Südosteuropa die Gasversorgung neu ordnen. Doch Korruption und geopolitischer Druck könnten den Plan ausbremsen. Ein Gastbeitrag.
Maximilian Ohle
12 Min
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Ein LNG-Tanker entlädt US-Flüssigerdgas am Revithoussa-Terminal nahe Athen.
© Nicolas Koutsokostas/imago
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