Grünen-Fraktion fordert mehr Maßnahmen

Bund ließ 230 Millionen Euro für den Lärmschutz liegen

Krach macht krank. Trotzdem wird zu wenig Geld investiert, um Anwohner von Bahntrassen und Straßen zu schonen, mahnen Kritiker. Es bleibe sogar Geld liegen.

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Nicht immer schön. Aber nützlich. Und wichtig für die Anwohner: Lärmschutzwand an der A44.

Nicht immer schön. Aber nützlich. Und wichtig für die Anwohner: Lärmschutzwand an der A44.

© mago/Gottfried Czepluch

Der Betriebswirt aus Niedersachsen hatte zusammen mit Matthias Gastel, Stefan Gelbhaar und anderen Grünen-Abgeordneten gefragt, wie viel Geld der Bund in den vergangenen Jahren für den Lärmschutz an Verkehrswegen ausgegeben hat. Aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann (CDU) geht hervor, dass sich die Investitionen an den Schienenwegen des Bundes von 2009 bis 2019 auf rund 1,049 Milliarden Euro summiert haben. Das sind durchschnittlich etwas mehr als 95 Millionen Euro pro Jahr. In den Lärmschutz an Bundesfernstraßen wurden in diesem Zeitraum rund 1,759 Milliarden Euro investiert, so Ferlemann weiter. Das entspricht einem Jahresdurchschnitt von knapp 160 Millionen Euro. Die Beträge umfassen sowohl den aktiven Lärmschutz (zum Beispiele Lärmschutzwände) wie auch den passiven Lärmschutz – dazu gehören zum Beispiel spezielle Fenster und schallgedämmte Lüfter.

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