Reaktorkatastrophe

Bundesamt für Strahlenschutz gibt Entwarnung bei Wildpilzen – mit Einschränkungen

Vier Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist der Verzehr selbst gesammelter Wildpilze wieder unbedenklich. Regional gilt das jedoch nicht uneingeschränkt.

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40 Jahre nach Tschernobyl sind Wildpilze in den meisten Regionen in Deutschland wieder unbedenklich essbar.

40 Jahre nach Tschernobyl sind Wildpilze in den meisten Regionen in Deutschland wieder unbedenklich essbar.

© Bodo Schackow/dpa

Die radioaktive Belastung von Wildpilzen in Deutschland geht weiter zurück. Nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) können selbst gesammelte Pilze rund 40 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl wieder in den üblichen Mengen verzehrt werden, ohne dass gesundheitliche Bedenken bestehen.

Eine vollständige Entwarnung gibt die Behörde allerdings nicht. In einzelnen Regionen Süddeutschlands wiesen Wildpilze weiterhin auffällig erhöhte Werte auf, so das BfS. Diese Gebiete waren nach dem Reaktorunfall von 1986 besonders stark vom radioaktiven Niederschlag betroffen.

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