Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den Sonderpreis des bundesweiten „startsocial“-Wettbewerbs an den SV Triebel aus dem sächsischen Vogtland vergeben. Der Verein erhielt 5000 Euro Preisgeld. Merz wählte den Preisträger im Rahmen seiner Schirmherrschaft selbst aus.
„Der Verein ist ein Vorbild für demokratisches Miteinander, Respekt, Vielfalt und Teamgeist“, sagte Merz. Er lobte, der Verein biete weit mehr als das Standardprogramm in seinen Abteilungen. Kinder und Jugendliche könnten mitbestimmen, übernähmen Verantwortung und lernten, den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.
Insgesamt 25 Vereine ausgezeichnet
Im Kanzleramt wurden insgesamt 25 Vereine und Initiativen für ihr soziales Engagement geehrt. Sieben Initiativen erhielten dabei einen Geldpreis von jeweils 5000 Euro, teilte die Initiative „startsocial“ in Berlin mit. Insgesamt seien Preise über 35.000 Euro vergeben worden. Der Wettbewerb würdigt besondere Bildungs-, Freizeit-, Gesundheits- oder Sportangebote in den Kommunen.
Vielfältige Projekte unter den Preisträgern
Weitere Preisträger sind der Verein „biffy Berlin“ mit ehrenamtlichen Patenschaften für Kinder und Jugendliche aus belasteten Lebenssituationen, das Netzwerk „Dorfbewegung Brandenburg“ und der Verein „Inspiring Girls Deutschland“ aus Bensheim in Hessen zur beruflichen Förderung junger Mädchen.
Ausgezeichnet wurden auch der Leipziger Verein „Irrsinnig Menschlich“ zur Prävention psychischer Erkrankungen, die Hamburger „Leselernhelfer“ sowie die „Stadtpiraten Freiburg“ in Baden-Württemberg, die Kinder, Jugendliche und Familien mit Fluchterfahrung durch Bildungs-, Freizeit- und Begegnungsangebote unterstützen.
Seit seiner Gründung hat „startsocial“ nach eigenen Angaben mehr als 2200 soziale Initiativen unterstützt. (mit epd, dpa)
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