Potsdam. mkIn den Beziehungen zwischen brandenburgischem Agrarministerlum und Bundesfinanzministerium drohen Hund und Katze Vorbild zu sein. Potsdam verlangt von Bonn 300 000 Mark Rückerstattung für die Unterbringung und Versorgung der Tiere, die von GUS-Truppen zurückgelassen wurden. Rund 300 Hunde und etwa 1 500 Katzen haben es vorgezogen, in Deutschland zu bleiben. Wer das Asyl nun bezahlt, ist die Frage.In "aufopfungsvoller Weise", so Agrarminlster Edwin Zimmermann (SPD), haben sich die Tierschutzvereine dieser armen Kreaturen ange. nornmen und In Zusammenwirken mit Kreisordnungsbehörden und Veterinärlmtern Unterbringung und /uoergung sichergestellt. Zuständig für diese Katzen müsse jedoch der Bund sein, der als Rechtsnachfolger des Verursachers für diese Katzen finanziell aufzukommen habe.Für die Sterilisierung landeseigener streunender Katzen fühlt sich die Landesregierung jedoch zuständig. Sie stellte dafür 1993 rund 89 000 Mark zur Verfügung. Gefördert wurden fünf Tierschutzvereine mit weiteren 91 000 Mark. Zugute kam das Geld einem Katzenhaus, zwei Tierhelmen, einer Auffangstation und einem Taubenhaus. Guben erhielt 79000 Mark aus Lottoelnnahmen, mit denen ein städtisches Gebäude zum Tierhelni umgebaut wird.
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