Es gibt Bundespressekonferenzen, die sich anfühlen wie ein sorgfältig choreographiertes Ballett der Nichtbeantwortung. Die am Montag gehörte zweifellos dazu. Auf dem Programm standen das frisch beschlossene Entlastungspaket der Koalition, die historische Wahl in Ungarn, der Krieg im Sudan, die Eskalation am Persischen Golf – und am Ende, fast beiläufig, die Frage, ob die Bundesregierung eigentlich weiß, ob sie im Ernstfall noch an ihre in den USA gelagerten Goldreserven herankommt. Die Antwort darauf war, man kann es nicht anders sagen: beredt in ihrer Abwesenheit.
Entlastungspaket
Prinzip Gießkanne: Es gibt keine „perfekte Gerechtigkeit“
Tabaksteuer als Sozialpolitik, Ungarn-Wahl als 1989-Moment und Schweigen beim Thema deutsche Goldreserven in New York: Die Bundespressekonferenz bot beste realpolitische Unterhaltung.
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Stefan Kornelius, Regierungssprecher in der Bundespressekonferenz: Transparenter kann man Intransparenz kaum kommunizieren.
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