Es gibt diese Montage in der Bundespressekonferenz, an denen man als Beobachter den Eindruck gewinnt, die Regierungsbank habe sich gemeinschaftlich auf einen rhetorischen Minimalkonsens geeinigt: möglichst viele Worte, möglichst wenig Aussage. Der heutige Termin reihte sich nahtlos in diese ehrwürdige Berliner Tradition ein – garniert mit einer thematischen Schwerpunktsetzung des versammelten Hauptstadtjournalismus, die für sich genommen schon einer soziologischen Studie wert wäre.
Bundespressekonferenz
Bundesregierung im Ausweichmodus zu US-Biolabor, RKI-Handreichung und Bildungslücke
Sechs Wochen Quarantäne bei Hantavirus, US-Biolabor in der Pfalz, UNICEF-Studie belegt Bildungsdesaster: Bundesregierung weicht bei OAZ-Fragen aus, wo Klartext nötig gewesen wäre.
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Regierungspressekonferenz am 18. Mai: Prioritätensetzung von Regierung und Hauptstadtpresse lassen einen öfters verwundert zurück.
© Florian Warweg
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