Baku

Geheimtreffen in Baku: Bundesregierung verweigert Antworten – und widerspricht sich selbst

Auf eine Pressanfrage antwortet das Bundespresseamt mit zwei Sätzen und verweist dabei auf Pressekonferenzen, in denen ebenfalls niemand antwortete. Was versucht sie zu vertuschen?

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Bundeskanzleramt: Kanzler Friedrich Merz (r.) empfängt am 21. Juli den  Präsidenten Aserbaidschans Ilham Alijew. Ein Besuch, der den Kanzler noch lange beschäftigen wird.

Bundeskanzleramt: Kanzler Friedrich Merz (r.) empfängt am 21. Juli den  Präsidenten Aserbaidschans Ilham Alijew. Ein Besuch, der den Kanzler noch lange beschäftigen wird.

© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Es ist eine jener Situationen, in denen die Bundesregierung offenkundig hofft, dass Schweigen und Verweisen die Sache schon richten werden. Auf eine detaillierte Presseanfrage dieser Zeitung zum sogenannten Baku-Treffen – einem geheimen deutsch-russischen Hintergrundgespräch, das der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew am vergangenen Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz öffentlich bestätigte – antwortete das Bundespresseamt mit exakt zwei Sätzen. Man verweise auf die Äußerungen des Bundeskanzlers bei besagter Pressekonferenz sowie auf die Aussagen der Regierungssprecher in der Bundespressekonferenz. Das war’s.

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