Der Diesel hat mit 2,453 Euro im bundesweiten Tagesdurchschnitt einen historischen Höchststand erreicht, E10 notiert bei 2,30 Euro – den vierten Tag in Folge auf Rekordniveau. Seit Beginn des Krieges zwischen den USA und dem Iran Ende Februar hat sich Diesel um knapp 71 Cent verteuert, E10 um rund 54 Cent. Es war daher wenig überraschend, dass die Preisentwicklung an der Zapfsäule die aktuelle Regierungspressekonferenz dominierte. Überraschend war eher, wie die Sprecher der Bundesregierung ihre Rolle in dieser Entwicklung beschrieben – und wie schnell sich die eigene Argumentation dabei in Widersprüche verstrickte.
Rekordpreise
„Nicht mein Job“: Bundesregierung zu Verantwortung für hohe Spritpreise
Diesel bei 2,45 Euro, E10 auf Rekordhoch: Auf Nachfrage dieser Zeitung weicht der Regierungssprecher aus – und liefert Minuten später eine sehr einseitige und widersprüchliche Antwort.
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Vize-Regierungssprecher Steffen Meyer in der Bundespressekonferenz: Auf die Frage dieser Zeitung nach den Hauptverantwortlichen für die Rekord-Spritpreise erklärte er, es sei „nicht mein Job, irgendwelche Verantwortlichkeiten zu verteilen".
© IMAGO/Achille Abboud
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