Ostgrenze

Bundeswehr befestigt Grenzen in Polen

Deutsche Soldaten beteiligen sich am Bau von Panzerabwehrgräben, Sperren und Kampfständen entlang der polnischen Ostgrenze. Warschau will bis Jahresende rund 250 Kilometer Grenzabschnitt sichern.

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Ein polnischer Grenzschutzbeamter im Dorf Polowce-Pieszczatka an der polnisch-belarussischen Grenze.

Ein polnischer Grenzschutzbeamter im Dorf Polowce-Pieszczatka an der polnisch-belarussischen Grenze.

© Czarek Sokolowski

Die Bundeswehr beteiligt sich an der militärischen Befestigung der polnischen Ostgrenze zu Belarus sowie zur russischen Exklave Kaliningrad. Das teilte die Bundeswehr in einer offiziellen Mitteilung mit.

Deutsche Soldaten sollen dabei gemeinsam mit der polnischen Armee Panzerabwehrgräben ausheben, Panzersperren errichten und Kampfstände errichten. Ziel dieser Anlagen ist es, im Fall eines militärischen Konflikts das Vorrücken gegnerischer Verbände zu verlangsamen.

Der Ausbau ist Teil eines umfassenden Vorhabens des polnischen Verteidigungsministeriums, das bis Ende des Jahres etwa 250 Kilometer der östlichen und nördlichen Grenze absichern will. Betroffen sind damit sowohl der Grenzabschnitt zu Belarus als auch der zur an der Ostsee gelegenen russischen Exklave Kaliningrad.

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