Exakt eine Woche nach dem Tod eines sächsischen Polizisten bei einem Einsatz in Brandenburg haben ihm bundesweit Kollegen mit einer Schweigeminute die Ehre erwiesen. Beispielsweise in Dresden versammelten sich um 11.24 Uhr, der Zeit des tödlichen Einsatzes, Beamte vor dem Gebäude der Polizeidirektion, schwiegen gemeinsam und legten weiße Rosen vor einem Bild des 32-Jährigen nieder. Am Eingang des Landtages an der Elbe standen Polizisten mit einer Kerze.
Maximilian Stoppa, so der Name des getöteten Polizisten, gehörte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe der Dresdner Polizei und der Bundespolizei an. Als er am vergangenen Dienstag bei der Fahndung nach mutmaßlichen Autodieben in Lauchhammer ein verdächtiges Fahrzeug kontrollieren wollte, wurde er von diesem angefahren und schwer verletzt. Er starb noch vor Ort. Der 37-jährige Fahrer sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.
Ministerpräsident Kretschmer trauert mit den Angehörigen
Neben den Kollegen von Stoppa trauerte auch der Sächsische Landtag am Dienstag mit den Angehörigen. Im Plenarsaal wurde ein Foto des Mannes aufgestellt, wie Ministerpräsident Michael Kretschmer unter dem #einervonuns auf X teilte.
Auch in Berlin schloss man sich der Trauer um den sächsischen Kollegen an. „In tiefer Trauer und Anteilnahme gedachten wir heute gemeinsam mit Innensenatorin in einer Schweigeminute unserem Kollegen Maximilian der Polizei Sachsen, der im Einsatz ums Leben gekommen war. Er bleibt für immer #einervonuns“, teilte man auf X mit. Die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin teilte zudem eindrucksvolle Bilder vom Gedenken für Stoppa.
Spendenaufruf für die Angehörigen des Polizisten
In Sachsen wurde darüber hinaus schon vor einigen Tagen ein Spendenaufruf für die Hinterbliebenen gestartet:
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