Forderung

Bündnis: Klima-Volksentscheid am Tag der Wiederholungswahl

Die Bürgerinitiative „Klimaneustart“ und andere zivilgesellschaftliche Organisationen haben erneut gefordert, den möglichen Volksentscheid für mehr Klimaschu...

dpa
2 Min
ARCHIV - Unterschriftenaktion zum Volksbegehren «Klimaneustart» in der Hasenheide.

ARCHIV - Unterschriftenaktion zum Volksbegehren «Klimaneustart» in der Hasenheide.

© Paul Zinken/dpa/Archivbild

Beim Volksbegehren „Berlin 2030 klimaneutral“ wurden laut Landeswahlleitung rund 254.000 Unterschriften gesammelt. Diese werden von den Bezirksämtern auf ihre Gültigkeit überprüft, am 29. November will Landeswahlleiter Stephan Bröchler das offizielle Ergebnis feststellen. Ist das Quorum von sieben Prozent der Wahlberechtigten für das Abgeordnetenhaus - das entspricht 170.437 Menschen - erreicht, muss innerhalb von vier Monaten ein Volksentscheid stattfinden, also bis Ende März.

Bröchler wie auch Innensenatorin Iris Spranger (SPD) argumentieren, die Zeit bis zum Wahltermin 12. Februar sei zu knapp, um bis dahin zusätzlich noch einen Volksentscheid vorzubereiten. Politiker von Grünen und Linken plädieren hingegen für einen statt zwei Termine, darunter Umweltsenatorin Bettina Jarasch (Grüne).

Die Bürgerinitiative „Klimaneustart“ will erreichen, Berlin bereits bis 2030 und nicht wie bislang vorgesehen bis 2045 klimaneutral zu machen. Dafür soll das Energiewendegesetz des Landes geändert werden. Klimaneutralität bedeutet, dass kein oder kaum noch klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) und andere Treibhausgase ausgestoßen werden, etwa durch Verbrennerautos, Heizungen, Kraftwerke oder Industriebetriebe.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner