Alle Jahre wieder: Kurz nach Weihnachten gibt es für die Fahrgäste des Nahverkehrs eine Bescherung der ganz besonderen Art. Die Fahrpreise in Berlin und Brandenburg steigen regelmäßig zum 1. Januar. So hat sich der Preis des Einzeltickets seit 2005 fast verdoppelt. Jetzt ist klar: Auch Anfang 2027 werden die Tarife für Bus und Bahn wieder angepasst.
Doch diesmal könnte die Erhöhung weniger drastisch ausfallen. Denn der Tarifindex, den der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in seine Berechnungen einbezieht, ist niedriger als zuletzt. Nach Informationen der Berliner Zeitung beträgt er 3,72 Prozent. Er beschreibt, in welchem Maße Kraftstoff- und Stromkosten sowie Verbraucherpreise in den vergangenen fünf Jahren gestiegen sind.
Auch Nutzer des Deutschlandtickets müssen Anfang 2027 mit einer Preisanhebung rechnen. Kalkulationen, wonach der monatliche Preis von derzeit 63 Euro um etwas mehr als drei Euro steigen könnte, seien realistisch. Das sagte Jan Görnemann, der Geschäftsführer des Bundesverbandes Schienennahverkehr.
Nahverkehr
BVG, S-Bahn & Co.: Diese Preiserhöhung droht Fahrgästen 2027
Die Tarife für Bus und Bahn in Berlin und Brandenburg könnten langsamer steigen als zuletzt. Dagegen soll das Deutschlandticket auf über 66 Euro klettern.
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Eine neue U-Bahn hält unter dem Alexanderplatz. Strom- und andere Betriebskosten sind gestiegen. Darum werden die Fahrpreise erhöht.
© Christophe Gateau/dpa
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