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Drogenpolitik

Cannabis-Legalisierung in Berlin: Erster Club verteilt seine Ernte an Mitglieder

Die Green Leaf Society gibt erstmals selbstangebautes Cannabis aus. Diese Voraussetzungen müssen Vereine erfüllen und so äußern sich Kritiker der Legalisierung.

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Cannabis-Pflanzen wachsen in den Räumen des Anbauvereins.

Cannabis-Pflanzen wachsen in den Räumen des Anbauvereins.

© dpa

Seit gut neun Monaten ist der Konsum von Cannabis für Erwachsene unter bestimmten Bedingungen legal. Am 1. April 2024 trat ein entsprechendes Gesetz in Kraft. Jetzt hat die erste Anbauvereinigung in Berlin ihre Ernte aufgeteilt. „Jedes Mitglied erhält seine zehn Gramm Ernteanteil sowie seinen zusätzlich angemeldeten Bedarf“, sagte die Vorstandsvorsitzende Jana Halbreiter der Deutschen Presse-Agentur. 50 der bislang insgesamt 70 Mitglieder hätten sich für die Ausgabe an diesem Wochenende angemeldet. Es gebe zudem weitere individuelle Termine. Etwa zwei Kilogramm Cannabis seien geerntet worden.

Für den Anbau von Cannabis sind einige Bedingungen zu erfüllen: Es muss sich bei den Betreibern von Plantagen um eingetragene Vereine handeln. Die Vorstände müssen ein behördliches Zeugnis und einen Auszug vom Gewerbezentralregister vorlegen. Außerdem sollte möglichst ein befriedetes Besitztum vorhanden sein, beispielsweise ein abgegrenztes Grundstück. Die Bewerber haben vor allem Konzepte für Jugendschutz, Sicherheit und Prävention einzureichen. Voraussetzung sind schließlich noch geschulte Präventionsbeauftragte.

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