Zirkusshow

„Carnivale Royale“ im Chamäleon: Und dann kommt das Schwert aus der Kehle

Dieser zeitgenössische Zirkus ist queer und schrill. Das Programm ist nicht nur artistisch ernst zu nehmen – sondern auch politisch. Die Kritik.

Cornelia Geißler
Cornelia Geißler
3 Min
„Carnivale Royale“: Germain Iconnee als Riesendiva

„Carnivale Royale“: Germain Iconnee als Riesendiva

© Nathan Dobbelaere

Zirkus, das sind Akrobatik und Musik, bunte Kostüme und Zaubertricks: So etwas gibt es in der neuen Show von House of Circus im Chamäleon-Theater in Berlin zu sehen. Spitzenakrobatik übrigens, denn eine Luftnummer am feuchten, gezwirbelten Haarschopf hängend kann nur jemand mit perfekter Körperspannung ausführen. Gleiches gilt für die Schwertschluckerei, eine alte Tradition, die hier in einer so gruseligen Präzision demonstriert wird, dass das Publikum auf den Sitzen zu zittern beginnt.

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