Zehn Siege und ein Unentschieden aus elf Spielen, Platz eins in der Zweiten Liga, dazu das Weiterkommen im DFB-Pokal: Bei Hertha BSC läuft es. Vor den Spitzenspielen in Kaiserslautern und gegen Wolfsburg muss Trainer Stefan Leitl dennoch eine Frage beantworten, die der Erfolg bislang überdeckt hat. Wer schießt endlich die Tore im Sturm?
Gegen 23 Uhr landete der Charterflieger aus Bremen am BER. Wer erwartet hatte, dass die Profis nach dem 2:0 beim SSV Jeddeloh II direkt nach Hause fahren würden, kannte das Ritual nicht, das sich in der Mannschaft eingespielt hat. Wie schon zuvor saßen die Spieler noch gemeinsam beim Döner zusammen. Ausschweifend wurde die Nacht allerdings nicht. „Die Jungs waren um 1.30 Uhr im Bett“, berichtete Leitl (49) am Donnerstag.
Die kleine Szene sagt einiges über den Zustand dieser Mannschaft. Sie feiert gemeinsam, sie verliert dabei nicht das Maß, und sie gewinnt Woche für Woche. Hertha BSC führt die Tabelle an, und der Kalender verlangt nun den nächsten Nachweis. Am Sonnabend wartet mit dem 1. FC Kaiserslautern ein Konkurrent aus der Spitzengruppe, eine Woche später kommt der VfL Wolfsburg ins Olympiastadion.
Hertha BSC
Chance für Schuler, Hoffnung bei Nilsson: So plant Leitl mit den Stürmern
Nach dem 2:0-Pokalsieg bei Regionalligist SSV Jeddeloh II gibt es neue Hoffnung, dass Schweden-Stürmer Gustaf Nilsson endlich fit wird.
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Stürmer Luca Schuler spielt Sonnabend für Hertha BSC gegen seinen Jugendklub 1. FC Kaiserslautern.
© IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
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