Transatlantische Beziehungen

Chatgruppen-Skandal der US-Regierung: Die Europäer werden in Washington verachtet

Die Trump-Administration lädt einen Journalisten ein, geheime Kriegsziele im Jemen mitzulesen. Auffällig ist die Abfälligkeit der US-Regierung gegenüber Europa. Ein Kommentar.

Simon Zeise
Simon Zeise
5 Min
US-Präsident Donald Trump, Vizepräsident J.D. Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth im Weißen Haus (v.l.n.r.)

US-Präsident Donald Trump, Vizepräsident J.D. Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth im Weißen Haus (v.l.n.r.)

© Mandel Ngan/AFP

Die US-Regierung hat sich zum Gespött gemacht. In einer Chatgruppe des Messenger-Dienstes Signal haben sich die wichtigsten Kabinettmitglieder der Trump-Administration darüber ausgetauscht, wie sie den Jemen bombardieren wollen. Doch damit nicht genug. Neben dem beachtlichen Sicherheitsrisiko, geheimdienstlich relevante Informationen per SMS (und Emoji) zu verschicken, haben die Herren es fertiggebracht zu übersehen, dass ein Journalist im Chatroom anwesend war.

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