Zwischen meterhohen Holzstapeln und dampfenden Rohrleitungen entsteht in Leuna gerade ein Versprechen. Eines, das nach Zukunft klingt, nach klimafreundlicher Industrie, nach weniger Erdöl und sauberer Chemie. Dort, wo früher Braunkohle lagerte und giftige Dämpfe durch undichte DDR-Rohre qualmten, verarbeitet der finnische Konzern UPM heute Holz zu Kunststoffen, Klebstoffen, Textilien und Verpackungen. Die Politik spricht von einem „Leuchtturm der Bioökonomie“. Umweltverbände dagegen warnen vor neuen Belastungen für die Wälder.
Chemieindustrie
Zwischen Holz und Hoffnung: Leuna sucht den grünen Weg für die Chemieindustrie
In Leuna setzt der finnische Konzern UPM auf Chemie aus Holz statt Erdöl. Doch der Rohstoffbedarf und die Folgen für die Wälder sorgen für Zweifel.
OAZ
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In Leuna entsteht eine der größten Bioraffinerien Europas. Statt Erdöl verarbeitet der finnische Konzern UPM künftig Holz zu Kunststoffen, Verpackungen und Textilien.
© Andreas Vitting/imago
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