Ein Vorstoß aus der Politik sorgt für Unruhe in der deutschen Autoindustrie: Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat vorgeschlagen, künftig auch chinesische Autos in deutschen Werken von Volkswagen bauen zu lassen. Man müsse „offen diskutieren und prüfen, ob sich daraus Chancen für die Produktionsstandorte von VW und der Zulieferer ergeben könnten“, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Hintergrund ist der wachsende Druck chinesischer Hersteller auf den europäischen Markt. „Dass die Chinesen in unsere europäischen Märkte drängen, werden wir nicht verhindern können“, sagte Lies – entscheidend sei nun, „die Beschäftigung in unseren Werken bei Volkswagen zu sichern – und zwar in allen“. Doch was sagen Experten zu diesem Vorschlag? Ist der Bau chinesischer Autos in VW-Werken ein pragmatischer Weg zur Sicherung von Arbeitsplätzen – oder der Einstieg in neue Abhängigkeiten?
Automobilindustrie
China-Autos in VW-Werken? Experten reagieren auf Lies-Vorstoß
In deutschen VW-Werken könnten künftig auch chinesische Autos gebaut werden. Experten erwarten mehr Auslastung – warnen aber vor neuen Abhängigkeiten.
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Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies schlägt vor, künftig chinesische Autos in VW-Werken bauen zu lassen.
© Julian Stratenschulte/dpa
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