Energie

China setzt auf eigene Gasförderung: Jetzt gerät der LNG-Boom ins Wanken

China setzt neben den Erneuerbaren überraschend auf mehr eigenes Gas. Damit stellt Peking den weltweiten LNG-Ausbau infrage – mit Folgen für die USA und Katar.

4 Min
Der Ausbau des LNG-Terminals in Tianjin wurde gestoppt. Stattdessen investiert China mehr in die eigene Gasförderung.

Der Ausbau des LNG-Terminals in Tianjin wurde gestoppt. Stattdessen investiert China mehr in die eigene Gasförderung.

© VCG/imago

China setzt immer weniger auf importiertes Flüssigerdgas (LNG). Stattdessen baut das Land seine eigene Gasförderung aus und treibt den Umstieg auf erneuerbare Energien voran. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Analysten und Branchenvertreter.

Der Iran-Krieg hat diesen Umbau offenbar beschleunigt. Die Angriffe auf Energieanlagen in Katar und die Störungen an der Straße von Hormus haben in China neue Sorgen um die Versorgungssicherheit ausgelöst. Peking dürfte seine Abhängigkeit von LNG deshalb stärker reduzieren als bislang erwartet – mit weitreichenden Folgen für geplante Exportprojekte in den USA und Katar.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*