Als ich aus den Türen des kleinen Terminals des Flughafens von Chișinău trete, fällt mir zunächst die Anzahl der Reisebusse auf, die an der Straßenseite warten. Viele Passagiere würden in die Ukraine weiterreisen, erklärt mir mein Taxifahrer auf dem Weg in die Stadt. Das Binnenland Moldawien ist zwischen Rumänien und der Ukraine gelegen, wo seit mehr als vier Jahren Krieg herrscht, und ist damit einer der wichtigsten Transitflughäfen für Ukrainer geworden. Viele Ukrainer seien nach Kriegsausbruch temporär hergekommen, sagt er, und dann weitergezogen in die EU.
Reise
Chișinău: Von Brutalismus bis Boutique-Weingut
Chișinău im Umschwung: Zwischen robuster Sowjetarchitektur, junger Mode und frischem EU-Vibe spürt man den Wandel an jeder Ecke. Wer die Stadt jetzt entdeckt, ist ganz vorne mit dabei.
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Links: Ikone des sowjetischen Brutalismus: das Zirkusgebäude von 1982, davor die Bronzeskulptur von Valeriu Rotari. Rechts: Dunkle Zwiebelkuppeln über rotem Backstein: das Kloster Curchi, eine Autostunde von Chișinău entfernt, spiegelt sich im Wasser.
© Luise Evers
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