In Italien stehen die Impfnachweise im Zentrum einer hitzig geführten politischen Debatte. Der „Grüne Pass“ - ein Corona-Pass mit ausdruckbaren oder digitalen Nachweisen einer Corona-Impfung - ist nach einem Beschluss der Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi seit Mitte Oktober notwendig, um zur Arbeit gehen zu dürfen. Der nun aufgetauchte Fake-Impfpass wurde aber nicht nur von dem System des italienischen „Grünen Passes“ als gültig angezeigt, sondern auch von der offiziellen deutschen App „CovPass Check“.
Die Metadaten des gefälschten Impfpasses für „Adolf Hitler“ mit einem Geburtsdatum 1.1.1900 führen aber nicht nach Italien, sondern nach Frankreich, da das Zertifikat angeblich von der französischen Sozialversicherung CNAM (Caisse Nationale d'Assurance Maladie) ausgestellt wurde. Neben einem Leck bei der Zertifikatsstelle wäre nach Experteneinschätzung auch denkbar, dass eine berechtigte Person den Fake-Ausweis ausgestellt hat.
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