Folgen der Pandemie

Corona-Aufarbeitung: Beendet das lange Leiden der Kinder und Jugendlichen!

Die Gesundheit von Heranwachsenden hat Vorrang, sagt der zuständige Bundesminister Karl Lauterbach, weil sie in der Pandemie besonders gelitten haben. Doch es passiert nicht viel.

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Eine Frau steht während des Lockdowns in der Pandemie auf einer Brücke.

Eine Frau steht während des Lockdowns in der Pandemie auf einer Brücke.

© Ralf Poss/imago

Ein Problem soll ausgesessen werden. Schließt man Inkompetenz aus, ist es nicht anders zu erklären, dass sich die Politik kaum um die Kinder und Jugendlichen kümmert, die während der drei Jahre mit dem Coronavirus wichtige Phasen ihrer Entwicklung verpasst haben. Im April des vergangenen Jahres hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die gesundheitliche Krise für beendet erklärt. „Deutschland hat die Pandemie erfolgreich bewältigt und auch mit einer guten Bilanz“, hat er gesagt. Das war nach den damaligen Erkenntnissen schon falsch und ist es heute erst recht. Denn für eine ganze Generation von Heranwachsenden geht die Pandemie weiter.

Aus diesem Grund hat sich jetzt ein Netzwerk aus Wissenschaftlern, Elternvertretern und Fachleuten der Jugendarbeit formiert. Es will die Interessen derjenigen vertreten, die in diesem Land eine schwache Lobby haben. Es plant, eine Petition beim Bundestag einzureichen, die den Parteien ein Denkanstoß sein und Impuls zu raschem Handeln sein soll.

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