Hildmann hatte im Netz und auf Demos häufiger zu Gewalt aufgerufen, er bezeichnet sich selbst als „ultrarechts“. Mehrfach wurde er auf Demonstrationen in Gewahrsam genommen. Gesichert ist hingegen, dass die Berliner Staatsanwaltschaft gegen den Verschwörungserzähler ermittelt und mehr als 1000 Äußerungen einzeln überprüft. Es geht dabei um den Verdacht auf Volksverhetzung, Beleidigung und Bedrohung. „Das sind intensive, umfangreiche und zeitaufwendige Ermittlungen“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Die Auswertung der Beweismittel dauert an.“
Der Spiegel berichtete am Dienstagabend, dass das Amtsgericht Berlin-Tiergarten doch einen Haftbefehl gegen Hildmann erlassen habe. Die Ermittler würden ihm Volksverhetzung, Beleidigung, Bedrohung und öffentliche Aufforderung zu Straftaten vorwerfen. Unbestätigten Medienberichten zufolge soll sich Hildmann nicht mehr in Deutschland aufhalten.
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