Pandemie

Corona: RWE will Beschäftigte und deren Familien impfen

Außerdem stelle RWE zahlreiche Schnelltests bereit, um die Belegschaft regelmäßig auf das Coronavirus testen zu können.

Marco Buchholz Team News dpa/mbz
2 Min
Das Logo des Energiekonzerns RWE vor einem Kraftwerk. 

Das Logo des Energiekonzerns RWE vor einem Kraftwerk. 

© Imago/Ute Grabowsky

Zudem seien zahlreiche Schnelltests und Selbsttests geordert worden, damit sich alle Mitarbeiter, die nicht von zu Hause arbeiten, regelmäßig testen könnten. Von einer Testpflicht für Unternehmen halte er jedoch nichts, sagte Schmitz.

Kritik an deutscher Impfkampagne

Schmitz kritisierte die deutsche Impfkampagne. Es werde zunehmend schwieriger, Verständnis aufzubringen. „Warum hat man die Hausärzte nicht früher einbezogen? Warum gibt es immer noch nicht genug Impfstoff?“ Großbritannien habe es besser gemacht, „dort sind viele unserer Kollegen bereits geimpft“.

Auch zahlreiche andere Unternehmen signalisierten in den vergangenen Tagen ihre Bereitschaft, Mitarbeiter von Betriebsärzten impfen zu lassen. Mehr als Pilotprojekte sind aber bisher nicht absehbar.

Denn auf die Forderung, Impfungen in Betrieben rasch voranzutreiben, hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zuletzt mehrmals auf den wenigen verfügbaren Impfstoff verwiesen. Die Betriebsärzte sollten nach Hausärzten in die Impfaktion einsteigen. In dieser Woche griff Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) die Forderung auf und schlug Beratungen zwischen Bund und Ländern vor. Spahn hatte mit Blick auf die Rangfolge gesagt, er finde es schwierig, jüngere Mitarbeiter von Unternehmen zu impfen, solange die Älteren noch nicht geschützt seien.

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