Als gebürtiger Cottbuser hat Hartmut Siegemund so manche Epoche der Stadtgeschichte miterlebt. Vier Mal ist er umgezogen, jedes Mal innerhalb der Stadtgrenzen. Seit 1979 arbeitet er als Eisenbahner, ist ein Jahr vor dem Ruhestand in Altersteilzeit.
Siegemund kennt den alten Hauptbahnhof ebenso wie den neuen, das alte Ausbesserungswerk ebenso wie das neue ICE-Instandhaltungswerk. In den Jahrzehnten hat sich vieles in der Stadt geändert, damals wie heute lebt der Cottbuser gern in seiner Stadt. „Die Ecken, die mal nicht so schön waren, werden jetzt bebaut.“ Zufrieden blickt er auf die jüngsten Entwicklungen.
Entwicklung
Cottbus hat’s geschafft: Mit Zuversicht zur „Boomtown“
Cottbus drohte ein brachialer Niedergang: Erst der Kohleausstieg, dann die Ankündigung, dass das Traditions-Bahnwerk geschlossen werden soll. Doch Stadt und Region haben eine Trendwende eingeleitet, von der das Land lernen kann.
Niklas Golitschek
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Motor der Region: 2025 wurde im neuen Bahnwerk Cottbus ein moderner ICE 4 nach der Stadt benannt.
© imago
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