Abdul Ballout, der den Terroranschlag auf den CSD verübte, wurde zu 22 Monaten Gefängnis verurteilt. Doch weil das Gericht den Islamisten auf freien Fuß setzte, konnte dieser eine Bluttat ausführen.
Das Strafregister des 21-Jährigen, der am Sonntagabend in einer Spandauer Laubenkolonie von der Polizei erschossen wurde, ist beeindruckend. Das geht aus einer aktuellen Stellungnahme des Kammergerichts und der Generalstaatsanwaltschaft Berlin sowie zweier Gerichtsurteile hervor.
September 2019: Auf dem Schulhof einer Berliner Oberschule verprügelt Abdul Ballout einen Mitschüler.
Oktober 2020: Am Innsbrucker Platz raubt er zusammen mit einem Mittäter einem anderen ein Paar Apple AirPods im Wert von rund 270 Euro.
CSD-Terror
CSD-Attentäter Abdul Ballout führte Scharia-Ehe mit einer Frau aus Salzburg
Ein Jugendschöffengericht in Berlin hatte den Islamisten auf freien Fuß gesetzt. Das ist der Grund.
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Blumen erinnern im Tiergarten an die Opfer des islamistischen Anschlags.
© Andreas Kopietz/Berliner Zeitung
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