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Silvester

„Damit kannste in den Krieg ziehen“: Wie illegale Böller Berlin überschwemmen

Die Berliner Zeitung schaute sich dort um, wo es die „Polenböller“ gibt. Eine Handchirurgin warnt „voller Inbrunst“ vor diesen gefährlichen Sprengsätzen.

Andreas Kopietz Jannik Läkamp
11 Min
„Achtung“: Wer illegale Böller erwirbt, macht sich strafbar. Und auch am Silvester-Abend selbst drohen Gefahren.

„Achtung“: Wer illegale Böller erwirbt, macht sich strafbar. Und auch am Silvester-Abend selbst drohen Gefahren.

© Sebastian Kahnert/dpa

Es wird wohl wieder voll in den Berliner Notaufnahmen. Denn bald ist Silvester. Was für die einen Party, Sekt und glitzerndes Feuerwerk heißt, bedeutet für andere Lärm und Explosionen. Jedes Jahr kommt es zu etlichen schweren und schwersten Verletzungen mit illegalem oder nicht zugelassenem Feuerwerk, auch „Polenböller“ genannt.

Denn oft stammt dieses Feuerwerk von Märkten hinter der deutsch-polnischen Grenze. Anders als in Deutschland darf in Polen das ganze Jahr über Feuerwerk verkauft werden – zum Teil mit Sprengstoffmengen, die größer sind als die in Deutschland zugelassenen.

In diesem Jahr ging es besonders früh los: Im November sprengte sich ein zwölfjähriger Junge in Lichtenrade mit einem illegalen Böller die Hand weg. Doch einige Leute schreckt das nicht ab. Das große Geschäft mit der Gefahr in diesen Tagen läuft auf Hochtouren – so wie in jedem Jahr.

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