Brasilien, Äthiopien, Kolumbien – solche Länder kennt man als Kaffeeproduzenten; die stehen auf den Packungen. Aber Vietnam? Tatsächlich ist das südostasiatische Land nach Brasilien der zweitgrößte Kaffeeproduzent der Welt, Deutschland wiederum der nach den USA größte Importeur vietnamesischer Bohnen – und kaum einer weiß das. Schon gar nicht weiß man hierzulande, dass der Kaffeeanbau in Vietnam die größte Erfolgsgeschichte der DDR-Kooperation ist. Wie das? Und wo steckt all der Kaffee drin, wo er nicht draufsteht?
Wer sucht, findet den Berliner Onlinehändler VietBeans –„Richtig guter Kaffee aus Vietnam“ steht auf den Packungen. Das Label kauft direkt in Vietnam bei kleinen Farmen, so Geschäftsgründer Dominik Osele, denn vor allem die Kleinbauern lieferten hohe Qualität. Die vietnamesischen Bohnen seien für ihre „schokoladig-nussigen Aromen“ bekannt.
DDR-Kooperation
Dank DDR-Kaffeekrise: Wie Vietnam zweitgrößter Kaffeeproduzent der Welt wurde
„Kaffeemix“ brachte 1977 die DDR-Volksseele zum Kochen – und setzte ein Großprojekt in Gang. Ein Beteiligter erzählt von den Anfängen der Erfolgsgeschichte.
Maritta Adam-Tkalec
Maritta Tkalec
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Erste Bäumchen im Jahr 1985: Blick auf eine Plantage des Kaffeekombinats Viet Duc, des Gemeinschaftsprojektes DDR-Vietnam in Zentralen Hochland von Vietnam. Die Aufnahme stammt aus einem Faltblatt des Kombinats.
© Viet Duc
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