Die traditionelle Fischsuppe an Heiligabend isst die Familie dieses Mal in der deutschen Hauptstadt. „Palko und Bence sind verletzt, die müssen weitertrainieren“, sagte der 47 Jahre alte Cheftrainer über seine Söhne, die wie ihr mittlerer Bruder Marton ebenfalls beim Fußball-Zweitligisten tätig sind. „Deswegen bleiben wir hier.“ Die Brüder werden demnach mit Lizenzbereichsleiter Zecke Neuendorf und den Physiotherapeuten der Hertha arbeiten.
Damit dürften beide auch bei einem weiteren Dardai-Klassiker in der ungarischen Heimat keine große Rolle spielen: dem Hallenfußball. „Das traditionelle Turnier im Namen von meinem Vater, der gestorben ist. Seit mehreren Jahren spielen wir dieses Turnier, auch als er noch gelebt hat“, sagte der Trainer. Gefeiert wird dabei auch. „Da hast du acht Mannschaften. Alle 300 Leute essen, trinken und tanzen. Das gehört dazu. Einen Tag Thermalbad und dann zurück.“
Sorgen, dass er sich beim Hallenturnier so kurz vor dem Trainingsstart der Hertha am 3. Januar verletzen könnte, hat der Ungar nicht. Es bleibe genug Zeit. „Ein Muskelfaserriss heilt“, sagte Dardai.
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