Seit der ersten Ausgabe dieses inzwischen 22. Berliner Gallery Weekends, das 2005 mit nur 21 zuversichtlichen privaten Galerien begann, ging es um viel mehr als nur den kommerziellen Markt. Eine alljährliche Alternative zu herkömmlichen Kunstmessen war gegründet. Neben der kulturellen Dimension ein relevanter Wirtschaftsfaktor, mit spürbaren Effekten für Handel, Gastronomie, Tourismus.
Doch Berlin leistet sich leider aus finanziellen Gründen schon seit 2011, dem beschämenden Aus für das beliebte Art Forum in den Messehallen, keinen eigenen hauptstädtischen Kunstmarktplatz mehr. Von etlichen privaten Messeformaten blieb heute gerade mal die geschätzte Paper Positions Berlin (1. bis 3. Mai, Flughafen Tempelhof) übrig.
Kunstereignis
Das 22. Gallery Weekend wird flankiert von einer Hunde-Allegorie und einer Techno-Baustelle
Bühne frei für die Bildkunst: In diesen unruhigen, krisenhaften Zeiten zeigt Berlins Szene zusammen mit der Nationalgalerie, worin ihre Stärke liegt.
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Hund-Mensch-Roboter-Macht: Beeples „Regular Animals“ in der Neuen Nationalgalerie mit weltbekannten Gesichtern
© SMB/Bernd von Jutrczenka/dpa
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*