Tarifstreit im öffentlichen Dienst

Das bedeutet der Warnstreik bei Charité und Vivantes für die Patienten

Am Donnerstag und Freitag treten Beschäftigte an den kommunalen Krankenhäusern in den Ausstand. Patienten müssen mit Einschränkungen rechnen.

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Beschäftigte von Charité und Vivantes demonstrieren im Februar für mehr Gehalt.

Beschäftigte von Charité und Vivantes demonstrieren im Februar für mehr Gehalt.

© Juliane Sonntag/imago

An diesem Donnerstag und Freitag müssen Patienten der kommunalen Krankenhäuser von Charité und Vivantes mit Einschränkungen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi hat für beide Tage Warnstreiks angekündigt. Am Donnerstag beteiligen sich zudem die BSR-Beschäftigten der Müllabfuhr, der Recyclinghöfe und der Umlade Süd an dem Ausstand.

In den Häusern der Charité und Vivantes richtet sich der Aufruf von Verdi an das nicht-ärztliche Personal, vor allem Pflegekräfte und Therapeuten. Planbare, nicht dringende Eingriffe werden verschoben und neue Termine arrangiert. Die betroffenen Patienten sind informiert. Alle notwendigen Operationen sollen dagegen stattfinden wie Operationen von Kindern, die Behandlung von Schlaganfällen und Herzinfarkten, Tumor-Operationen und lebenserhaltende Maßnahmen. Auch Verdi informierte darüber, dass die Notversorgung bei beiden Krankenhauskonzernen garantiert sei. Charité und Vivantes bewältigen fast die Hälfte der stationären medizinischen Versorgung in der Stadt.

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