Mit 2G-Regel

Das Berghain ist wieder offen: Klubnacht noch bis Montagfrüh

Seit Samstagabend wird im Berghain wieder gefeiert –wer sich an der „härtesten Tür Berlins“ versuchen will, muss geimpft oder genesen sein.

Team News dpa/kmi
2 Min
Vor dem Berghain wird wieder angestanden, drinnen getanzt. 

Vor dem Berghain wird wieder angestanden, drinnen getanzt. 

© dpa/Christophe Gateau

Mehrere Hundert Menschen standen am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag in der üblichen langen Schlange vor dem Einlass des riesigen alten Betonbaus, der zu DDR-Zeiten ein Fernheizwerk war. Ebenso wie in vielen Kneipen wurde am Eingang kontrolliert, ob die Besucher geimpft sind oder als genesen gelten. Über die Sommermonate durfte lediglich unter freiem Himmel im Sommergarten des Berghains getanzt werden, während im Inneren die Kunstausstellung „Studio Berlin“ zu sehen war. Auch andere bekannte Techno-Clubs haben in Berlin inzwischen wieder geöffnet.

Das Berghain machte mit einem Video auf seiner Website selbstironisch auf die 2G-Corona-Regel aufmerksam. Mithilfe von Travestiekünstler Ades Zabel alias Edith Schröder wird darin die Frage geklärt, wie man reingelassen wird in den auch für seine strenge Türpolitik berüchtigten Club („How to get into Berghain“). Neben Hinweisen zu digitalem Impfpass und zur Registrierung bekommt die ganz in schwarz gekleidete Edith Schröder am Schluss den Tipp: „Und nächstes Mal ziehst du dir was Bunteres an.“ Ein gängiges Berghain-Klischee ist, dass schwarze Klamotten die Chance auf Einlass erhöhen.

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