Filmkunstfest Schwerin

Dieter Schumann: Das Wertemodell der alten Bundesrepublik hat sich erschöpft

Dokfilmer Dieter Schumann aus Mecklenburg-Vorpommern war 1991 erster Leiter des Filmkunstfests Schwerin. Er glaubt, dass es wieder Zeit für kritische Filme ist.

Katja Frick
Katja Frick
5 Min
Dokumentarfilmregisseur Dieter Schumann (r.) und Kameramann Michael Kockot vor dem Kino Capitol, dem Festivalkino in Schwerin.

Dokumentarfilmregisseur Dieter Schumann (r.) und Kameramann Michael Kockot vor dem Kino Capitol, dem Festivalkino in Schwerin.

© Katja Frick

Dieter Schumann ist der wichtigste Dokfilmregisseur Mecklenburg-Vorpommerns und einer der wenigen noch aktiven, die in der DDR mit dem Filmemachen begonnen haben. Sein Film „Garten der Hoffnung“, den er gemeinsam mit seinem langjährigen Kameramann Michael Kockot gedreht hat, war der Eröffnungsfilm des 35. Schweriner Filmkunstfestes, das noch bis zum 10. Mai läuft. Gastland ist Island, und mit dem Ehrenpreis „Goldener Ochse“ wird am Sonnabend Armin Mueller-Stahl geehrt.

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